St. Georgsverein zu Vechta von 1893

Wie es dazu kam
Pfarrer Friedrich Arnold Brinkmann (1831–1896) bat 1892 angesehene Vechtaer Bürger, bei der Organisation im kirchlichen Bereich Hilfe zu leisten.Als dieses Ansinnen bekannt wurde, erklärten sich einige bereit, mit ihm Überlegungen anzustellen, wie das geschehen könne.
Mehrfach wurden Gespräche geführt, mehrfach wurden zusätzliche Zusammenkünfte abgehalten. Man agierte fleißig in der Stadt – wie es in den alten vergilbten Unterlagen des Vereins zu lesen ist – um den schon etwas älteren Pfarrer zur Seite zu stehen. Langsam aber sicher bildete sich ein Kern von 16 Bürgern heraus, die dem Pfarrer die erwünschte Hilfe leisten wollten und konnten.


Aufgaben der Georgsritter

Die heute noch unverändert gültigen Statuten des St. Georgs-Vereins von 1893 geben den Georgsrittern einen Hinweis, wie sie ihr Leben und Handeln gestalten sollen. Im Wesentlichen lassen sich daraus sechs Aufgaben ableiten:

  • beim Gottesdienst Hilfeleistungen erbringen,
  • Ordnung der Prozessionen vorbereiten,
  • der Kirche loyal dienen und sich beteiligen,
  • einen katholischen Lebenswandel führen,
  • Eintracht untereinander fördern,
  • alle Aufgaben erfüllen, die vom Herrn Propst übertragen werden.

Regelmäßige Treffen der Georgsritter
Alljährlich am Montag vor Himmelfahrt findet eine ordentliche Generalversammlung im Kolpinghaus statt in welcher die Neuwahl des Vorstandes vorzunehmen und vom Rechnungsführer Rechnung abzulegen ist. Außerordentliche Vereinsversammlungen finden nur nach Bedarf statt und werden die Mitglieder hierzu vom Vorsitzenden eingeladen.
Zusätzlich ist jeweils am 1. Mittwoch im September der Jahresausflug und nach Weihnachten ein gemeinsames Weihnachtsessen mit den Ehefrauen.

Vorstand (seit dem 26.05.2014)
Propst Michael Matschke, Präses
Antonius Heckmann, Vorsitzender
Konstantin Riemann, 2. Vorsitzender
Bernard Osterhoff, Schrift- und Kassenführer


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